Über uns

Angehörigenpflege | Komm klar! ist ein Ratgeber-Blog für pflegende Angehörige, für Menschen, die Ihren Partner oder Ihre Partnerin zu Hause pflegen.

Ich bin Bildungswissenschaftlerin, Texterin und pflegende Ehefrau. Vor allem als Letztere bin ich Herausforderungen ausgesetzt, die in meinem näheren Umfeld niemand mit mir teilt. So dürfte es nahezu allen Menschen gehen, die ihren Mann oder ihre Frau während einer Lebensphase pflegen, die Gleichaltrige für Kindererziehung, Karriere, Reisen oder Selbstfindung nutzen.

Männer und Frauen, die ihren Ehe- oder Lebenspartner pflegen, sind ganz besonderen Herausforderungen ausgesetzt. Vor allem in psychischer Hinsicht unterscheidet sich die Pflege in jüngeren Jahren bzw. die Pflege des Partners / der Partnerin deutlich von der Pflege alter Menschen, wie z. B. den Eltern.

Mit diesem Ratgeber-Blog soll eine Plattform für pflegende Partner geschaffen werden. Neben der Wissensvermittlung in den Bereichen Angehörigenpflege, häusliche Pflege, Schwerbehinderung, Gesetzliches, Finanzen, Entlastung oder Hilfsmittel werden auch Aspekte der Selbstsorge, psychologische Themen, persönliche Nöte und wissenschaftliche Studien zum Thema nicht zu kurz kommen.

Auch wenn mein Mann sich an dieser Plattform zur Angehörigenpflege nicht aktiv – also schreibend – beteiligen kann, so ist dieses Projekt dennoch eines von uns Beiden. Zum einen würde es diesen Ratgeber-Blog zur Pflege ohne meinen pflegebedürftigen Mann gar nicht geben, zum anderen gibt er mir wertvolle Hinweise, welche Themen dringend mal ‚beschrieben‘ gehören.

Nicht zuletzt entsprang die Idee der Marke ‚Komm klar!‘ unserer gemeinsamen Lebenswelt. Wenn mich die Last seiner schweren Krankheit mal wieder erdrückt, wenn ich mich in Kleinigkeiten ‚reinsteigere‘, weil ich alles perfekt machen will, wenn ich mal wieder glaube, neben der Pflegetätigkeit auch noch im ökonomischen Hamsterrad der Gesellschaft mitrennen zu müssen, dann hilft mir sein lapidares ‚Komm klar!‘ immer wieder runterzukommen. Aus dem selbst produziertem Wahnsinn auszusteigen. Sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sich wieder mit den Fakten zu befassen. Sich auch mal mit ‚gut genug‘ zufrieden zu geben.

Über Themenvorschläge von Euch da draußen freue ich mich sehr und hoffe, Euch mit der ein oder anderen Informationen zumindest eine klitzekleine Hilfe im kräftezehrenden Pflege-Alltag sein zu können.


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